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Bahnhof Berlin Friedrichstraße Artikel
Bahnhof Berlin-Friedrichstraße in dem Jahr 1926
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Der Bahnhof Berlin Friedrichstraße ist ein Bahnhof der Berliner Stadtbahn und gleichzeitig auch ein U-Bahnhof an der Friedrichstraße.
Der Bahnhof Berlin Friedrichstraße dient sowohl als Station auf dem Regionalverkehr , als auch der S-Bahn und der U-Bahn in Berlin. Durch seine zentrale Lage in Berlin-Mitte nahe dem Boulevard Unter den Linden, des Brandenburger Tores und des Reichstags ist er ein beliebter Halte- und Ausgangspunkt für Berlin-Touristen. Gleichzeitig ist er ein Knotenpunkt für den innerstädtischen Verkehr.
Der Bahnhof wurde nachdem Kurfürst Friedrich III. von Brandenburg (regierte 1688-1713), ab 1701 Friedrich I. König in Preußen, benannt.
Buch-Tipp: Am kürzeren Ende der Sonnenallee. sehr schönes buch
Rezension zu dem Buch Am kürzeren Ende der Sonnenallee
Dieses Buch nehmen wir in Deutsch gerade als Lektüre durch. Man bekommt richtig ein Einblick wie es früher in der DDR war. Der Autor Thomas Brussig hat das Buch auf sehr interessante Weise geschrieben, das Buch ist vom Anfang bis zu dem Ende stets sehr spannend. Es geht nicht... | |
1878 wurde mit seinem Bau begonnen. Die Einweihung fiel zusammen mit den Einweihungstagen der Berliner Stadtbahn: 7.02 1882 für die S-Bahn und am 15.05 des selben Jahres für die Fernbahn.
Er besaß für beide Zwecke an der Berliner Stadtbahn jeweils zwei Gleise und jeweils einen Bahnsteig. Später wurde er erweitert und ab 1931 ist er auch ein U-Bahnhof. Dadurch ist ein unterirdisches System von Gängen entstanden.
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Zahlensalat wird an Hand von Beispielen nachvollziehbar bzw. entsteht erst... |
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Während des Kalten Krieges wurde der Bahnhof in zwei getrennte Bereiche gespalten.
Historisch wurde der Bahnhof in der Zeit der Berliner Mauer als Grenzübergang der DDR mit dem legendären Tränenpalast bekannt.
Für viele Westberliner war der Bahnhof zu dieser Zeit aus einem ganz anderen Grund durchaus attraktiv: Hier gab es auf den Bahnsteigen einige Intershops, wo man auf der Fahrt in dem westlichen S- und U-Bahn-System (durch die Geisterbahnhöfe) hier aus- und umsteigen konnte, ohne die Grenzkontrolle passieren zu müssen.
Das bedeutete: Kein Zwangsumtausch beim Einkauf von billigen Spirituosen und Zigaretten. In dem Szene-Jargon hieß der Bahnhof dafür Lodz (vielleicht nachdem Lied Theo, wir fahr'n nach Lodsch). Hier existierte also zu der Zeit ein staatlich betriebener Markt, der von mittellosen Menschen stark genutzt wurde. Die Kontrollen auf westlicher Seite waren quasi nicht vorhanden und die DDR brauchte die Devisen. In Westberlin bestanden Kontrollen durch mobile Kontrollgruppen der Zollfahndung immerhin gegen gewerbliche Schmuggler.
Im Gegensatz zu den Intershops auf den Transitautobahnen durch die DDR gab es hier auch richtige DDR-Produkte zu dem Kurs 1:1 zu kaufen. Es gab sogar auf dem U-Bahnsteig einen kleinen Buchladen, bei dem man alles bestellen konnte, was in der DDR lieferbar war. Da die Pässe nicht kontrolliert wurden, war dies gleichzeitig ein Treffpunkt ehemaliger DDR-Bürger, die nicht mehr einreisen durften. Freilich konnten DDR-Bürger ohne Ausreisevisum nicht in diesen Bereich des Bahnhofs gelangen. Er diente ausschließlich dem Geschäft mit innerstädtischen Transitfahrgästen.
Buch-Tipp: Der flexible Mensch. Die Kultur des neuen Kapitalismus Ein neuer Blick in die Hintergründe unseres Lebens Richard Sennett, obwohl er ein Soziologe ist, geht zu dem Teil wie ein Volkskundler seine Betrachtung der aktuellen Lebenswelten an. Er vollzieht teilnehmende Beobachtungen und schildert die Ansichten der Menschen mit denen er zu dem Teil viel Zeit verbracht hat. Die neue Betrachtung der Grenzenlosigkeit... |
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Bereits am 2.07 1990 wurden die Prellböcke an den Gleisenden der S-Bahn und die Trennwände zwischen den Bahnsteigen abgebaut. So war es wieder möglich durchgängige Züge von Ost nach West zu betreiben. Doch es war nach der jahrelangen Misswirtschaft und Vernachlässigung eine Grundsanierung der Stadtbahn und der Nord-Süd-Bahn nötig. So wurde von August 1991 bis Februar 1992 der Nord-Süd-Tunnel stillgelegt und saniert. Die Stadtbahn wurde dann auch saniert. Seit 1998 halten an 2 Bahnsteigen (A und B) wieder Regionalexpresszüge und -bahnen, ICEs und Intercitys fahren durch. Die S-Bahn hält nun auch wieder ca. an einem Bahnsteig (C).
2002 wurde der Nord-Süd-Tunnel ein weiteres Mal saniert. So sind auch die letzten Erinnerungen an die DDR verschwunden.
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Buch-Tipp: Drachenläufer fesselnd, ehrlich, bewegend Selten habe ich ein Buch in so kurzer Zeit gelesen wie dieses.
Mit jeder Seite möchte man einmal mehr wissen wie die Geschichte ausgeht und man kann ca. schlecht eine Pause einlegen. Bewegende Ehrlichkeit, fesselnde Dramatik. Ein wirklich sehr gelungenes Buch! Man denkt man ist Teil dieser Geschichte. . . |
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